Bezirksführungsstab Krems erweitert Wissen

von Stephan Steller (Text) und Manuel Kitzler (Text & Fotos) Zuletzt am Donnerstag, 5. März 2026 geändert.
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Am vergangenen Samstag, dem 28. Februar, versammelten sich die Mitglieder des Bezirksführungsstabes (BFÜST) in der Feuerwehr Krems, zu einem Schulungstag in der Hauptwache der Feuerwehr Krems. Hier ist im Ernstfall auch der Bezirksführungsstab untergebracht. Begrüßen durften die beiden Leiter Stabsarbeit Stephan Steller und Martin Strondl in Vertretung des Hauptverantwortlichen des BFÜST Krems Ewald Weißmann 21 anwesende Mitglieder des Führungsstabes Feuerwehr des Bezirkes Krems.

Ein Stabstrainer des Militärkommandos NÖ erläuterte die wichtigsten Funktionen eines Führungsstabes und deren Zusammenspiel sowie die Führungsgrundsätze für einen Stab. Auch Erfahrungen aus diversen Ereignissen - sowohl im In- als auch im Ausland - wurden dabei analysiert. Auch die Notwendigkeit einer klaren Organisationsstruktur zur Abarbeitung von Krisen- und Katastrophenlagen war Teil des Vortrags.

Rückblicke auf das Hochwasser 2024 aus Sicht des Militärkommandos bildeten den Abschluss des Schulungsvormittags. Die daraus gewonnenen Erfahrungen und in weiterer Folge abgeleiteten Schlüsse waren ein interessanter Blick über den Tellerrand der üblichen Feuerwehreinsätze.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen stand die Erstphase der Stabsarbeit im Mittelpunkt. Was wird in den ersten Stunden notwendig sein? Welche Tätigkeiten sind durchzuführen? Die angestellten Überlegungen sollen in weiterer Folge aufbereitet und schriftlich für den Ernstfall zur Verfügung gestellt werden. Dabei stellt auch die großräumige Lagedarstellung einen wichtigen Aspekt dar, weshalb auch hier verschiedene Möglichkeiten diskutiert wurden.

Das neu gewählte Bezirksfeuerwehrkommando stattete den Übungsteilnehmerinnen und Übungsteilnehmern einen Besuch ab. Bezirksfeuerwehrkommandant Martin Boyer zeigte sich dankbar, eine so wichtige Säule im Katastropheneinsatz in guten Händen zu wissen. „Es ist gut zu sehen, dass der Bezirk in der Ernstlage ein gut zusammengespieltes Team hat“, so Boyer. Sein neuer Stellvertreter Martin Berner nutzte den Besuch, um sich vorzustellen und sich ebenso für die investierte Freizeit zu bedanken.

Den Abschluss bildete eine kurze Einweisung in neu beschafftes Sandsackersatzsystem der Stadt Krems mit dem Aufzeigen der Einsatzmöglichkeiten.

21 von rund 60 Mitgliedern waren an diesem Samstag anwesend – eine beeindruckende Zahl an Personen, die sich zusätzlich zu ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit in den Feuerwehren auch noch die Zeit nahmen, hier mitzuwirken und sich fortzubilden.